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Ab hier finden Sie News aus den letzten Jahren:
28.05.2010 Ironman Lanzarote in 9:34:54 gefinished_
Den Bericht von Lanzarote gibt es hier: Bericht.
Bilder gibt es hier : Ironman Lanzarote.
12.10.2008 Wettkampfbericht von Hawaii_
Den Wettkampfbericht von Hawaii gibt es hier: Bericht.
Bilder gibt es hier: Galerie.
05.10.2008 Aktuelles von Hawaii_
Hier gibt es die neuesten Neuigkeiten von Hawaii: Bericht.
21.09.2008 Die Vorbereitung für den IRONMAN Hawaii laufen_
Die letzten Wochen waren hart. Das Training zu dieser Jahreszeit nimmt mich sehr mit und ich bin dabei eine leichte Erkältung auszukurieren. Aber unterm Strich betrachtet fühle ich mich gut vorbereitet, zumal mir ja auch noch eine gute Woche Training zu Hause bleibt und weitere acht Tage Vorbereitung auf Hawaii. Am 02. Oktober werden wir (meine Frau und ich) dann in die Flitterwochen fliegen. Das bedeutet: am Ende der Woche werden wir heiraten und dann 3 Wochen Hawaii genießen. Zuerst elf Tage Big Island und IRONMAN-feeling, dann noch 10 Tage Inselhopping. Einzelheiten und Neuigkeiten während der Hawaii-Reise gibt es hier: Bericht.
10.08.2008 IRONMAN 70.3 Germany, Wiesbaden: Erfolg mit der Mixed-Staffel
Das Team der Oberurseler Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft btu beraterpartner hat in Wiesbaden die Wertung der Mixed-Staffel gewonnen. In der Besetzung Michaela Gosdeck (Schwimmen), Björn Müller (Rad) und Michael Port (Laufen) haben die drei Oberurseler über 5 Minuten Vorsprung auf die nächste Staffel rausgeholt.
Über die Distanzen 1,9km schwimmen im Schiersteiner Hafen, 90km auf dem Rad durch den Rheingau-Taunus-Kreis und 21,1km laufen im Wiesbadener Kurpark schoben sich in der Staffel-Gesamtwertung lediglich zwei reine Männerteams vor die drei Oberurseler.
Das Wetter war für diesen Wettkampf in Ordnung. Der Schiersteiner Hafen hat sich durch nächtliche Regenfälle von Freitag auf Samstag noch abgekühlt, so wurden aus über 24°C noch 23,5°C Wassertemparatur und es erfolgte die Freigabe des Neoprenanzuges. Die nicht all zu große Hitze und ein paar Wolken waren für den Lauf im Kurpark optimal, lediglich ein paar Regentropfen trübten auf der Radstrecke etwas die Stimmung und veranlassten mich die Abfahrten etwas vorsichtiger anzugehen, um die Risiken eines Sturzes zu minimieren, da Verletzungen mitten in den Vorbereitungen auf die IRONMAN Weltmeisterschaft auf Hawaii nicht sehr amüsant sind. Weitere Bilder folgen.
08.07.2008 Frankfurter Sparkasse IRONMAN European Championship 2008:
08:58:04 Stunden: Platz 20 Men-All, 4. Platz AK-M30_
Es ist vollbracht: Ich habe vergangenen Sonntag meine drei gesteckten Ziele erreicht:
=> Hawaii-Qualifikation
=> 9-Stunden-Marke geknackt
=> Top-5-Platzierung in der Altersklasse
Um vier Uhr morgens war die Nacht vorbei. Aufstehen, Bad, lecker Frühstück. Toast, etwas Fruchtmarmelade, Kohlenhydrate in Wasser aufgelöst. Was kann es schöneres geben. Mir fällt da einiges ein. Um 4:30 Uhr ging es dann Richtung Rebstockgelände, um mit dem Shuttlebus zum Langener Waldsee zu fahren. Um 5:30 Uhr stand ich vor meinem Rad - auch das Rekordverdächtig für mich - das erste mal das ich alles in Ruhe auspacken und mich gemütlich vorbereiten konnte. Die Zeit verging schnell mit Rad aufpumpen, Crosscheck, Boxenstopp. Dann wurde es 6:30 Uhr. Neoprenpelle anziehen, zum Strandbad gehen, Badekappe, Schwimmbrille, einschwimmen - dann: Geduldsspiel. Wann kommt der Knall. Die letzte Durchsage: "Noch 30 Sekunden bis zum Start". Der Tag kann kommen.
Es geht los. 3,8km, der See fühlt sich gut an, ist nicht kalt, die Profis (weißen Badekappen), mit 15 Metern vorsprung gestartet, liegen vor uns. Eigentlich kann ich nicht mit den Damen schwimmen, doch es dauert nicht lange, bis die ersten weißen Badekappen neben mir zu sehen sind. Ich halte meinen Rythmus, ziehe kontrolliert durch. Unterm Strich bleibt ein Kinnhaken und ein Schlag aufs rechte Auge - aber nichts passiert. Ich kann mein Tempo halten und habe nach 52:38 wieder festen Boden unter den Füßen.
Auf geht´s in die Wechselzone: Diese ist sehr lang gezogen, Neoprenanzug aus, Helm auf, Startnummernband und ab dafür. Die Radstrecke kann kommen.
Die erste Runde auf dem Rad war sehr gut. Auf der zweiten musste ich viel Kraft rausnehmen, damit ich mich für den abschließenden Marathon nicht völlig ruiniere. Es kam spürbarer Wind in der Wetterau auf, was die Sache nach Frankfurt zurückzufahren nicht gerade vereinfachte. Ich fuhr über sehr weite Strecken ein sehr einsames Rennen. Niemand hinter mir, niemand vor mir - so konnte ich mich auch nicht an Geschwindigkeiten von anderen orientieren und bin eben so geradelt wie es meine Beine zugelassen haben. Die Radzeit ist mit 4:51:06 Stunden für mich etwas enttäuschend, da hatte ich mir sicherlich mehr ausgerechnet. Das Aufsparen der Reserven auf der zweiten Radrunde sollte sich jedoch beim abschließenden Marathon bezahlt machen.
Der Wechsel vom Rad zum laufen hat perfekt funktioniert, diesmal mit Socken, damit ich mir nicht wieder die Füße ruiniere.
Beim laufen konnte ich sofort in einen Rythmus finden, der mich über die komplette Laufstrecke brachte. Ich konnte meine Rundenzeiten nahezu einhalten: die ersten 10,5km spulte ich in 45 Minuten ab, den Halbmarathon hatte ich dann nach knapp 1:32 Stunden abgehakt. Für die dritte Runde benötigte ich dann 48:11 Minuten und für die vierte 50 Minuten, so dass ich nach 3:10:07 Stunden laufen im Ziel auf dem Römerberg ankam. Für mich war es wichtig, mein Rennen zu laufen. Einige Athleten meiner Altersklasse haben mich am Anfang der Laufstrecke recht schnell gestellt, doch auf der dritten und vierten Runde sammelte ich sie wieder ein - über meine Renneinteilung war ich an diesem Tag sehr froh.
Gut, die Oberschenkel und Waden schmerzen noch, der Gang ist noch leicht angespannt - aber das sollte er auch. Wenn ich mich schon wieder normal bewegen könnte, müsste ich mir vorwerfen nicht alles gegeben zu haben. Ich habe alles gegeben, für mich, aber auch für meine Familie, die wieder in großer Anzahl mit angereist ist, um das Spektakel zu verfolgen.
Vielen Dank an alle, die mich an diesem Tag unterstützt haben. Ich habe sehr viele bekannte Gesichter gesehen und sehr viele Stimmen gehört. Bitte seht es mir nach wenn ich nicht jedem bewusst wahrgenommen habe. Ein Dank auch an meine Sponsoren, die einen wesentlichen Teil zu meinem Erfolg beigetragen haben.
Bilder vom Wettkampf gibt es in der Rubrik Galerie, oder direkt hier: IRONMAN 2008
Nun wartet das Abenteuer Hawaii - die Flüge sind gebucht.
04.07.2008 Presentation Wettkampf-Outfit_
In diesem Dress werde ich in und um Frankfurt unterwegst sein:

01.07.2008 Regeneration und Tapering_
Zur Zeit befinde ich mich in der Regenerationsphase. Ich genieße die freie Zeit und vor allem die Entspannung für den Körper. Nun gilt es Ruhe zu bewahren und diese und nächste Woche noch abzuwarten, bevor die Spannung steigt. Ich werde mit der Startnummer 107 ins Rennen gehen, dies war witzigerweise mein OverAll-Platz bei der Ironman 70.3-Weltmeisterschaft in Clearwater, Florida vom letzten November.
23.06.2008 Regionalliga in Simmern_
Gestern stand ein Rennen der Regionalliga-Mitte in Simmern über die Olympische Distanz (1,5-40-10) auf dem Plan. Ich nutzte das Rennen um den letzten Trainingsblock mit einer intensiven Belastung unter Rennbedingungen abzuschließen. Im Gegensatz zum Vorjahr konnte ich beim Schwimmen und Radfahren jeweils eine Minute gutmachen, beim Laufen ließ ich allerdings 20 Sekunden liegen. Obwohl ich mit meinem Trainingsrad gefahren bin und Samstagabend gerade noch den Aero-Aufsatz montiert habe, konnte ich auf dem Rad ordentlich drücken und die insgesamt 10-beste Radzeit rausfahren. Innerhalb unserer Teamwertung vom SC Oberursel konnte ich mir auf dem Rad die Führung erobern und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Für mich unterm Strich ein gutes Rennen und ein gelunger Abschluss des Trainingsblocks.
21.06.2008 Weitereres Austrüstungssponsoring: DeSoto_
Den diesjährigen IRONMAN in Frankfurt werde ich mit einer Ausrüstung von DeSoto Europe bestreiten. Zur Zeit befindet sich mein neues Outfit beim bedrucken - es wird aber rechtzeitig bis zum "längsten Tag des Jahres" fertig sein. Die Kombination weiß/rot gefällt mir sehr gut. Fotos folgen.
Frühjahr 2008 Es ist sehr viel passiert_
Im Januar absolvierte ich ein erstes Trainingslager in Vejer de la Frontera in Andalusien. Zusammen mit meinem Freund Alejandro konnten wir bei dessen Eltern unsere Zelte aufschlagen. Wir wurden herrlich bekocht und hatten stets Energie zum Radfahren. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal für Gastfreundschaft an die Familie Aravena. Das Trainingslager war ein voller Erfolg. Wir konnten sehr viele und qualitive gute Radkilomieter in einer sehr schönen aber auch windigen Gegend sammeln. Das Wetter spielte uns zu, wir hatten nur einmal morgens etwas Nebel. Ebenfalls war laufen angesagt und Schwimmeinheiten im erst im Jahr zuvor eröffneten Hallenbad in Vejer konnten auch prima absolviert werden.
Es folgte eine Ruhewoche und ein weiterer Trainingsblock, der leider mit einem Radunfall endete. Ich war auf dem Radweg in Frankfurt unterwegst, also mich ein Porschefahrer übersah und ich die Flugbahn über die Motorhaube ausprobierte. Die Geschichte endete für mein Trainingsrad schlimmer als für mich (ein absoluter Totalschaden, Rahmen verzogen, etc.). Ich trug Prellungen und eine Platzwunde davon. Entsprechen eingeschränkt konnte ich im Trainingslager auf Lanzarote trainieren. Das war sehr schade. Aber die Zeit nach dem Trainingslager konnte ich dann nutzen. Frisch und regeneriert nahm ich die nächsten Trainingswochen in Angriff und konnte nach und nach meine Form aufbauen.
Der letzte Drei-Wochen-Block war sehr hart. Hier haben wir weniger Wert auf die Grundlage gelegt und mehr auf Geschwindigkeit. Ein weiterer Laktat-Stufen-Test für das Laufen auf der Bahn wurde gemacht, um zu schauen wo ich denn beim laufen stehe. Es folgte ein weiterer Test auf dem Ergometer mit Belastungs-EKG, um das Herz-/Kreislaufsystem mal zu checken. Der Lauftest hat meine Laufform bestätigt, mit dem Radtest war ich sehr zufrieden. Leider konnte ich nicht an meine Laktatgrenze stoßen, weil die Maschine unverständlicher Weise bei 460 Watt nicht mehr mitspielen wollte. Schade.
29.02.2008 Neues Ausrüstungssponsoring: UVEX_
Als neuen Ausrüstungspartner konnte ich UVEX gewinnen. Für die nächsten Rad-Trainingseinheiten auf Lanzarote steht mir nun ein FP1 Race gut zu Kopf. Kombiniert mit der UVEX-Hawk fühlt sich mein Kopf gut geschützt.
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10.11.2007 Finish in CLEARWATER, Florida: Ironman 70.3 WM, Platz 107 Overall_
Es ist vollbracht, das letzte Rennen meiner langen Saison ist beendet. Weniger Qualvoll als ich dachte, aber beim Laufen leider etwas zu langsam. Der Reihe nach:
Schwimmstart um 08:00 Uhr: Mit meinen geschwommenen 27:42 Minuten bin ich Meer als zufrieden. Das Wasser war nahezu ruhig und ich konnte mein angeschlagenes Tempo durchschwimmen. Keine Massen, keine Keilerei, mal Füße hier und da, aber denen konnten man gut ausweichen. Der Weg durch den Sand in die Wechselzone war angenehm, die Duschen am Ende spülten den Sand ab. Super war die Neopren-Ausziehhilfe. Den Oberkörper auf dem Weg über den Sand freigemacht, dann auf den Boden werfen und zwei Helfer zerrten den Neopren runter und weiter ging es durch die lange Wechselzone.
Wechsel 1 war mit knapp unter 3 Minuten ganz OK, Helm und Startnummernband waren im Beutel, so konnte ich auf dem Weg zum Rad schon den Helm aufsetzen und verschließen, so dass ich nur noch mein Rad greifen musste und ab ging es zum Ausgang.
Radstrecke: 2:09:59 Stunden: Schöne Radstrecke durch Clearwater und das Umland. Kaum Steigungen (ein paar Brücken) und etwas Wind, nicht zu viel und nicht zu wenig. ABER: Windschattenproblematik! Die Organisation hier ist echt Super, aber die schnellen AK´s hinten starten zu lassen, das muss hier nochmal durchdacht werden. Allerdings waren wir auch viele M25er in der Radgruppe, von daher müsste man sehr wahrscheinlich die Startgruppen mit Altersklassen mischen. Schlimme Unfälle waren auf der Strecke zu sehen, was nicht ausbleibt, wenn viele Athleten im Pulk unterwegs sind. Auch etwas lächerlich ist die Ansage, dass hier breite Straßen benutzt werden, also genug Platz zur Seite ist, um zu überholen. Breit waren die Straßen, drei oder/und vierspurig, aber es wurde nur ein Fahrstreifen für die Radstrecke genutzt. Ich fühlte mich die ganze Zeit auf dem Rad wohl und mit der Zeit bin ich auch zufrieden, doch es fehlen nun noch 13,1 Meilen laufen.
Wechsel 2 war mit 2:27 Minuten recht schnell, in anbetracht dessen, dass die Wechselzone fast endlos ist. Hat aber alles reibungslos funktioniert und ab ging es auf die Laufstrecke.
Laufen: 1:31 Stunden: Clearwater und Clearwater Beach sind flach. Flacher geht es eigentlich nicht. Aber zwischen Clearwater und Clearwater Beach befindet sich eine Brücke. Eine schöne Brücke. Eine schöne aber steile Brücke. Mit dem Auto kein Problem, mit dem Fahrrad noch OK, wenn man aber vier mal (2x von jeder Seite) per Pedes drüber muss, bekommt man immer einen schönen Schlag auf die nächsten Meilen mit. Schwimmen und radfahren entsprachen meinen Vorstellungen, leider nicht der Laufpart. Hier bin ich gute 6 Minuten über meinen Vorstellungen gelaufen. Der Grund dafür ist wohl im fehlenden Grundlagentraining der letzten Wochen zu suchen, denn körperlich ging es mir die ganze Zeit prächtig. Ich hatte keine Krämpfe, keine magentechnischen Probleme und einen Stop musste ich auch nicht einlegen - von dieser Seite aus ein perfektes Rennen. Da gilt mein Dank natürlich auch den vielen Helfern in Clearwater, die alle freundlich, hilfsbereit und einfach nur supernett waren.
Over All lässt sich sagen, dass ich mein Ziel, unter die Top 100 zu kommen, um 31 Sekunden verpasst habe. Mit Platz 107 OverAll und dem 22. Platz in meiner Altersklasse bin ich zufrieden und als Saisonabschluss war das Rennen dennoch sehr schön. Nun kann ich auch endlich die Winterpause einläuten. Damit ich demnächst regeneriert in die Saisonvorbereitungen für 2008 starten kann.
Die ersten Bilder können hier angeschaut werden, aber es werden noch welche folgen: BILDER
09.11.2007 Neues aus CLEARWATER, Florida: Ironman 70.3 - Weltmeisterschaft_
So, hier nun das neueste aus Clearwater: Wie schon bekannt war, wird in Wellen gestartet. Jedoch sind die Altersklassen so gemischt, dass die wahrscheinlichst schnellsten Altersklassen am Ende starten, um das Rennen insgesamt schneller über die Bühne zu bringen. Das heißt, die M25-29 wird als letzte Gruppe um 08:00 Uhr (14:00 Uhr MEZ) in den Golf von Mexiko stürmen, um dann das Feld von hinten aufzurollen.
Ebenfalls interessant sind einige Regeln, nach WTC, die bei deutschen Rennen nicht so gehandhabt werden. Zum Beispiel darf man auch in der 3., 4., 5. oder 6. Reihe überholen, sofern Platz ist und man das auf der linken Seite erledigt.
Nachdem ich nun jede Disziplin ein- bis zweimal trainiert habe,
stelle ich fest, dass das Schwimmen im offenen Meer doch was anderes ist, als in heimischen Seen. Auf meine Schwimmzeit bin ich also gespannt. Ebenfalls wurde der Rad- und Laufkurs im Gegensatz zu letztem Jahr auch verändert, so dass die Zeiten von 2006 nicht unbedingt als Messlatte zählen können. Es bleibt also spannend, da ich von der aktuellen Rad- und Laufstrecke lediglich die ersten und letzten 3 Meilen kenne.
Nun wird geschlafen, denn die Nacht ist kurz.
10.10.2007 Vorbereitung für die Ironman 70.3 - Weltmeisterschaft in Clearwater laufen_ Am 10. November findet mein letzter Triathlon in der Saison 2007 statt. Die WM in Clearwater. Das heißt aber auch, die Zähne zusammenbeißen und während viele Weggefährten bereits die Winterpause angetreten haben, weitertrainieren. Im Moment ist Ruhewoche, was folgt sind noch zwei harte Trainingswochen sowie zwei Taperwochen, wovon eine bereits im sonnigen Florida liegt. Also noch drei Wochen auf schönes Oktoberwetter hoffen und die letzten Sonnenstrahlen ausnutzen.
Die Saison ist durch den späten Termin sehr lang und ich merke, dass mein Körper nach harten Trainingseinheiten längere Regenerationszeiten benötigt als noch im August. Deshalb gilt es jetzt auch, den richtigen Mittelweg zwischen Belastung und Regeneration zu finden, um dem Körper auch die nötige Ruhe zu geben.
Zwischendurch gibt es auch noch Neuigkeiten vom Regionalligateam zu berichten. Durch die wieder einmal geschlossen gute Mannschaftsleistung beim Ligarennen in Remagen, konnten wir abermals den 2. Platz erringen. Dadurch steht das Team in der Abschlusstabelle der Regionalliga Mitte ebenfalls an zweiter Position: Wir sind VIZEMEISTER!
19.08.2007 IRONMAN 70.3 in Wiesbaden / Rennbericht_ Hier mein Bericht über den gestrigen Tag:
Aufstehen: 05:00 Uhr. Abfahrt von Oberursel nach Wiesbaden: 06:00 Uhr.
Dann mit dem Shuttlebus von Wiesbaden, Kurhaus zum Schiersteiner Hafen. Fahrrad fahrbereit machen, Toilette aufsuchen, zum Vorstartbereich. Im Gegensatz zu meinen Mitstartern habe ich den Neoprenanzug erst sehr spät angezogen, kalt war es ja Gott sei dank nicht. Dann ins Wasser und den Startschuss abwarten.
Schwimmen: 29:20 min.
Eher etwas ernüchternd, hatte mir eigentlich etwa eine Minute besser vorgestellt. Durch meine intensiveren Schwimmeinheiten der letzten Wochen hatte ich wie gesagt etwas besseres erwartet.
Wechsel 1: Leider hatte ich bei ersten Wechsel etwas die Orientierung verloren und mir dadurch ein paar Sekunden extra aufgebrummt. Zuerst falscher Gang, dann am Rad vorbei gerannt, nun gut, was soll ich sagen, im Eifer des Gefechts kann so was mal passieren. 2:46 min.
Rad: 2:36:18 Std.
Ich freute mich auf die Radstrecke. Nachdem ich den ersten Berg verhalten anging, gab ich dann nach dem ersten Gefälle gas, stabilisierte meinen Puls und konnte auf der langen Abfahrt und dem folgenden flachen Streckenabschnitt mächtig druck aufs Pedal bringen. Die zweite Steigung zur ersten Verpflegungsstation ging auch sehr gut und dann wieder mit viel Druck weiter. Mir ist auch nur ein Fall von Windschatten aufgefallen, und zwar als ein ein Sicher abgehängter Athlet auf einmal mit zwei weiteren vorbei zogen. Zu dieser Phase hatte ich zwar einen kleinen Durchhänger, aber auffällig ist es schon, wenn 3 Athleten nach einem ca. 8 km langem, relativ flachem Stück an einem vorbei fahren. Kurz darauf stellten sich bei mir Krämpfe in den Oberschenkeln ein, so dass ich nicht mehr voll druck auf das Pedal ausüben konnte und ich mit etwas mehr Körper- bzw. Beingefühl fahren musste. Zum Glück war dies zum Ende der Radstrecke, also die letzten 20 - 25 km. Auf dem letzten Gefälle habe ich dann nichts mehr riskiert, die Beine schön gelockert, um relativ frisch auf die Laufstrecke zu wechseln.
Wechsel 2: Optimal. Helm aus, Socken an, Schuhe an und ab - in 43 Sekunden. Sehr zufrieden.
Laufen: 1:27:18 Std.
Raus aus dem Wechselzelt und ab auf die Laufstrecke, über die erste Zeitmessmatte und dann die Durchsage: Björn Müller aus Oberursel, zur Zeit auf Position 8 seiner Altersklasse. Diese Ansage habe ich gebraucht. Denn Platz 8 hieß die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft der IRONMAN 70.3-Serie in Clearwater, Florida. Aber würden mir meine Oberschenkel die nächsten 21,1 km noch einen Strich durch die Rechnung machen? Den Unterschied zwischen Asphalt und Kurparkwege habe ich diesmal sehr deutlich gespürt. Denn die Oberschenkelmuskulatur war vom Radfahren wohl doch recht angegriffen und so ließen die ersten Krampferscheinungen nicht lange auf sich warten. Ich behalf mir an den Verpflegungsstellen mit (in der Reihenfolge) Wasser, Pepsi, RedBull, Wasser und die Beine waren wieder OK. Pro Runde verbrauchte ich ein Gel, was ca. alle 30 min. entspricht, um meinen Magen nicht unnötig zu belasten. Die Verpflegung im Kurpark (wie auch auf der Radstrecke) war optimal, in sehr guten Abständen. Als ich noch einen Athleten meiner Altersklasse überholte, rechnete ich mich auf Position 7 meiner AK und war dann auf Platzsicherung aus. Ich wollte nicht mehr schneller werden, um die Oberschenkelmuskulatur nicht unnötig zu beanspruchen und evtl. komplette Krämpfe zu vermeiden. Also lief ich mit dem gewissen Blick nach hinten meinen Rhythmus weiter und auf Position 7 meiner AK ins Ziel vor dem Kurhaus.
Die Stimmung auf der Radstrecke war an manchen Ecken sehr beeindruckend. Wie auch im Kurpark und vor allem auf der Hauptstraße beim Wechselzelt Rad/Laufen und direkt vor dem Kurhaus. Sensationell. Meine Gratulation an den Veranstalter für die gelungene Premiere und vielen Dank an die Helfer, die die Versorgung und auch die Motivation der Athleten sicherstellen. Vielen Dank auch an meinen Fanclub, die nicht nur (zum Teil) eine weite Anreise in Kauf genommen haben, sondern auch bis zur Slotvergabe, mit beeindruckender Kulisse im Kurhaus, nicht von meiner Seite gewichen sind. DANKE SCHÖN.
Zeiten: Swim: 29:20 min. / T1: 2:46 min. / Bike: 2:36:18 Std. / T2: 00:43 min. / Run: 1:27:18 Std. / All: 4:36:27 Stunden
Gesamtergebnis: 33. Platz / Altersklasse: 7. Platz, direkte Qualifikation für 70.3-WM in Clearwater, Florida
Den Slot für Florida habe ich angenommen und freue mich schon darauf, am 10. November an Strand und Sonne zum Saisonabschluss anzutreten. => BILDER copyright by René Döhnert, Frankfurt. Mehr Bilder, auch von anderen SCO´ler gibt es in der Galerie.
06.08.2007 Letzter Trainingsblock vor IRONMAN 70.3 in Wiesbaden beendet_ Die letzten zwei Wochen waren hart. Ich konnte mit Hilfe einiger Urlaubstage mein Training nochmal intensivieren und so in der KW30 über 24 Stunden und in der KW31 sogar über 36 Stunden trainieren. Dabei legte ich im Wasser 30km zurück, auf dem Rad über 1050km mit über 13.400 Höhenmetern und zu Fuss war ich 120km unterwegst. Diese Trainingsbelastung gilt es nun zu regenieren und dem Körper die notwendige Zeit zu geben, die zerstörten Zellen wieder aufzubauen. Deshalb stehen diese und nächste Woche verringerte Umfänge und keine intensiven Einheiten auf dem Programm.
Mittlerweile steht auch die Startaufstellung fest. Meine Altersklasse M25 startet 20 Minuten nach den Profi-Herren, bzw. 15 Minuten nach den Profi-Damen, um 08:20 Uhr. Erkennungsmerkmal ist eine goldfarbene Badekappe. Da es die Premierenveranstaltung ist und ich die Radstrecke unter Wettkampfbedinungen noch nicht kenne, kann ich nur schwer einschätzen wie lange der Radpart dauern wird. Meine geschätzte Wettkampfdauer wird so aussehen: Swim: 30 min., Bike: 2:45 h - 3 h, Run: 1:30 h = 4:45 h - 5 h. Ich freue mich schon.
14.07.2007 Pech im neuen Outfit_ Nach dem gelungenen Start in die Saison beim Ligawettkampf in Simmern musste ich am Wochenende wegen technischen Defekts aufgeben. Beim Schwimmen noch sehr guter Dinge, den Edersee konnte ich nach knapp 22 Minuten verlassen, ging es schnell in die Wechselzone. Beim Verlassen der Wechselzone und während der ersten hundert Meter auf dem Rad stellte ich dann einen Platten am Vorderrad fest. Also habe ich das Rennen nach 200 Meter Radstrecke aufstecken müssen.
Es war die Premierenveranstaltung für mein neues Wettkampfoutfit, leider war es nicht so erfolgreich wie gewünscht. Bleibt nur zu hoffen, dass beim nächsten Wettkampf in Wiesbaden alles nach Plan läuft.
25.06.2007 Erfolg in Simmern_ Nach langer Verletzungspause und auch durch die Winterpause längerer Triathlonabstinenz meldete ich mich vergangenen Sonntag im Wettkampfgeschehen zurück. Mit einem 13. Platz des Kurzdistanz-Wettbewerbs (innerhalb der Regionalliga Platz 8.) bin ich sehr zufrieden. Sicher lief es beim ersten Wettkampf nicht ganz rund, gerade in den Wechselzonen und auf dem Rad muss hier und da noch etwas geschliffen werden. Die nächste Gelegenheit dies zu beweisen steht nach dem nächsten Trainingsblock an. Die Kurzdistanz am 14.07. in Waldeck am Edersee.
Erfolg für das Regionalliga-Team des TaunaGas SC Oberursel_ Neben der für mich wichtigen Wettkampfteilnahme konnte auch ein sehr guter Teamerfolg erzielt werden. Christoph Heubel, Rainer Hett, Severin Schmid, Daniel Kilb und ich haben zum ersten Mal in der Bundesliga- und Regionalliga-Geschichte des SCO-Teams den 1. Platz belegt. Damit schiebt sich das Team in der Tabelle auf Rang 2 und wird sich in den nächsten beiden Rennen (Waldeck/Edersee und Remagen) ein heißes Duell mit den Mitfavoriten Montabaur und Friedberg liefern.
05.06.2007 Ereignisreiche Monate_ Leider konnte ich in letzter Zeit nicht soviel berichten. Zumindest nichts Erfreuliches. Am Freitag, den 13.04. wurde ich mit meinem Motorrad in einen Unfall verwickelt. Was zum schmerzenden Verlust meines schönen Bikes geführt hat, hat bei mir zum Glück nur für eine Fraktur am rechten Unterarm geführt. Doch auch diese möchte auskuriert werden. Deshalb kam mein Training nahezu vollständig zum Stillstand. Der Bruch wurde schlussendlich mit einer Titanplatte fixiert, wozu eine OP mit anschl. Wundheilung nötig war.
Schwimmen war bis vor kurzem gar nicht drin, Radeln ein wenig auf der Rolle. Laufen ging nach und nach wieder. Seit zwei Wochen kann ich nun mehr oder weniger trainieren.
Auf Rat des behandelnden Arztes musste ich den IRONMAN in Frankfurt am 01.07.2007 leider absagen, da die Belastung an diesem Tag doch sehr hoch ist. Also mussten die Saisonziele zu meinem Bedauern anders gesteckt werden. Der neue Wettkampfkalender ist nun Online.
Erfolgreich beim Brunnenfestlauf über die Halbmarathon-Distanz_ Zur Bestätigung meines Lauftrainings in den letzten Wochen trat ich beim Brunnenfestlauf in Oberursel zum Halbmarathon-Test an. Es ging mir vor allem darum, unter Wettkampfbedingungen die Form zu halten, nicht zu überpacen und ausgeglichen ins Ziel zu kommen. Der Lauf ist durch eine Steigung bei KM 4 und 12, die so genannte "Rampe", recht anspruchsvoll. Mit einer Endzeit von 1:23:47,9 Stunden bin ich mehr als zufrieden. Zudem konnte ich mit der Zeit den 5. Gesamtplatz sowie den 2. Platz in der Altersklasse M20 erlaufen.
Nun gilt es, den Lauf zu verdauen und wieder Radkilometer zu sammeln.
28.03.2007 Trainingslager und Leistungsdiagnostik_ Zum Grundlagentraining ging es Mitte März für zwei Wochen nach Mallorca. Zuvor jedoch standen noch Leistungsdiagnostiken auf dem Laufband und auf dem Radergometer auf dem Programm. Diese habe ich an der Sportuni Frankfurt durchführen lassen. Neben den Laktatwerten wurden auch spiroergometrische Daten festgehalten und ausgewertet. Mit den Ergebnissen bin ich zufrieden und konnte damit im Trainingslager sehr gut arbeiten.
Auf Mallorca stand Radfahren als Schwerpunkt auf dem Programm. Ich konnte über 1.500 km an zehn Trainingstagen und zwei Ruhetagen zurücklegen. Dazu bin ich noch etwas über 25 km gelaufen, eher zum allgemeinen Wohlbefinden als zu Trainingszwecken. Das Wetter war für diese Jahreszeit sehr zufriedenstellend. Nass geworden bin ich nicht, hatte aber teilweise mit heftigen Winden zu kämpfen. Was soll´s, dann hat man sich das Abendessen wenigstens verdient. Mit dem Trainingsresultat bin ich sehr zufrieden und werde nach meiner Regenerationswoche auf der Grundlage weiter aufbauen. Immerhing bleiben nur noch knapp zweieinhalb Monate bis zum IRONMAN in Frankfurt.
Bilder gibt es in der Galerie zu sehen.
Ab hier finden Sie News aus dem Jahr 2006:
12.12.2006 Neuer Trainingspartner_ Zur Überbrückung der Winterzeit und um die kalten Monate (die ja bis jetzt auf sich warten lassen) sinnvoll zu nutzen, suchte ich nach einem stationären Trainingspartner (sprich Fitnessstudio) in Oberursel. Bei Opti Mum Training wurde ich fündig. Ich werde speziell Rumpf- und Rückenmuskulatur trainieren, also die Muskelgruppen, die beim Training der Triathlon-Disziplinen nicht oder nur am Rande gereizt werden, aber dennoch wichtig für den Haltungs- und Bewegungsapparat sind.
Muskeln tragen den Körper ein Leben lang und erfüllen wichtige
Halte- und Stützfunktionen. Fehlt die notwendige Belastung, bildet sich das Muskelgewebe zurück. Besonders deutlich erleben wir diesen Zusammenhang im Rücken: Verlieren unsere Rückenmuskeln an Kraft, wird der Druck auf die Bandscheiben innerhalb der Wirbelsäule so hoch, dass wir Schmerzen bekommen. Auch einige Triathleten, nicht nur Altersklassenteilnehmer!, sondern auch Profis leiden oder litten an Rückenproblemen bzw. Bandscheibenvorfällen.
Richtig dosiertes Krafttraining kann die Abbauprozesse verhindern. Opti Mum Training bietet den notwendigen, kontrollierten und optimal dosierten Widerstand, trainiert die Muskulatur des ganzen Körpers und erhält somit die Gesundheit. Auch die Ausdauer darf nicht zu kurz kommen! Durch ein optimal dosiertes Ausdauertraining erhalten wir uns ein gesundes Herz, das mehr leisten kann. Opti Mum Training bietet gesundheitsorientiertes Kraft- und Ausdauertraining für jeden Menschen zum Zwecke der Steigerung und Erhaltung seiner persönlichen Lebensqualität.
Das Konzept hat mich überzeugt und ich fühle mich auch in punkto Beratung sehr gut dort aufgehoben. Das kompetente Team reagiert und vor allem agiert schnell bei auftretenden Problemen, steht bei Fragen fachmännisch zur Seite und stellt sich auf jeden Kunden ein.
11.11.2006 Rüsselcross-Duathlon_ Am Tag der Narretei wagte ich das Abenteuer RüsselCross-Duathlon in Rüsselsheim. Das bei mir das einzige Ziel der Spaß war, zeigte sich auch am Material. Mein altes Mountainbike musste noch mal herhalten und nach 5km Laufen mit mir zwei Runden durch einen Waldbezirk mit feuchtem Laub, Wurzeln - auch gerne in Kombination -, Matsch, Sand und Wiesen bestehen. Danach waren noch mal 2,5km zu laufen. Ein Erlebnis kann ich nur sagen. Ich bin froh, dass ich mich auf dem Radparcour nicht verletzt habe und eine angenehme Unterbrechung der Winterpause stattgefunden hat.
02.11.2006 Erdinger Alkoholfrei TRI-CUP 2006_ Die 3. Runde des Erdinger Alkoholfrei TRI-CUP ist eine Runde mit einem sehr glücklichen Ende für mich geworden, denn ich erreichte den 2. Platz in der sportlichen Wertung. Durch meine Altersklassenplatzierungen bei den Wettkämpfen beim Stockelache-Triathlon in Borken, beim Leverkusen-Triathlon und beim Citytriathlon in Mainz konnte ich die Gesamtpunktzahl von 30 Punkten bei 3 gezählten Wettbewerben erreichen. Von Glück muss ich hier sprechen, da aufgrund der hohen Teilnehmerzahl, der guten Leistungen der Athleten und der daraus resultierenden Punktgleichheit wurden die Gewinner unter den Besten ausgelost. Ich freue mich über den Gewinn, den ich zur Vorbereitung auf die nächste Saison nutzen werde. Vielen Dank an Erdinger Alkoholfrei und weiter so, ich freue mich schon auf eine neue Runde.
10.10.2006 Laktat- und Leistungsdiagnostik_ "Die Bestandsaufnahme" Um den genauen Stand meiner derzeitigen Leistungsfähigkeit auf dem Rad und beim Laufen zu testen bzw. zu dokumentieren, habe ich mich testen lassen. Die Tests umfassten einen sportartspezifischen stufenförmigen Belastungstest auf dem Laufband oder dem Fahrradergometer.
Währenddessen erfolgte eine kontinuierliche Messung der Herzfrequenz, der Atemparameter (Sauerstoffaufnahme, CO2-Abgabe, Atemvolumen, Atemfrequenz) sowie die Bestimmung des Laktatwertes am Ende jeder einzelnen Stufe.
Die Auswertung umfasst u.a. die Bestimmung der individuellen anaeroben Schwelle (sowohl anhand von Laktatwerten als auch spiroergometrischer Messgrößen) mit Festlegung individueller Trainingsbereiche sowie die Bestimmung der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max).
Aufgrund dieser Daten werde ich nun mein regeneratives Training im Oktober, November und Dezember gestalten. Die nächsten Untersuchungen werden dann Anfang nächsten Jahres (laufen) bzw. Anfang März (radeln) durchgeführt um das Aufbautraining besser steuern zu können.
20.09.2006 Rhein/Ahr-Triathlon, Remagen_ "Die Lernstunde" Sonntag, 10.09.2006, 10:30 Uhr: Startschuss zum Rhein/Ahr-Triathlon und Ligadebüt für meinen Verein SC Oberursel. Die Strecken waren 2,8 km schwimmen (im Rhein mit der Strömung, unterm Strich sollen es 1,5 km sein), 44 anspruchsvolle Kilometer Rad fahren und abschließend 10,5 km an der Rheinpromenade laufen. Diesen Wettkampf verbuche ich als Lernstunde. Denn ich musste sehr schnell feststellen, dass 4 Wettkämpfe, auch wenn es nur Kurz- bzw. Sprintdistanzen sind, innerhalb von 4 Wochen einfach zu viel sind. Nach dem Schwimmen noch recht fit aus dem Rhein geklettert, machte ich mich also auf die Radstrecke. Die ersten 15 km rollten recht gut, doch dann kam der Einbruch - auf der zweiten Runde ging fast nichts mehr. Für den abschließenden Lauf konnte ich noch mal ein paar Kräfte mobilisieren, welche allerdings auch schnell verbraucht waren.
Fazit für nächstes Jahr: bessere Planung der Wettkampfphase und der Regenerationszeiten, mit entsprechendem Aufbau der Trainingspläne. Jetzt steht erstmal Pausieren auf dem Plan. Die Bilder sind wie immer unter der Rubrik Galerie abrufbar.
28.08.2006 Citytriathlon Mainz_ Am Sonntag, 27.08.2006 war wieder Wettkampfstimmung angesagt. Der Citytriathlon in Mainz mit 800 m schwimmen im Rhein (600 m Netto, wegen der Strömung), 20 km biken und 5 km to run stand auf dem Plan. Leider war das Wetter nicht so schön, so dass man sich beim Radfahren nicht anders gefühlt hat als beim Schwimmen, außer dass man halt ein Rennrad und einen Helm dabei hatte, statt Badekappe und Neoprenanzug. Na gut, eine kleine Übertreibung sei an dieser Stelle gestattet. Ich hatte während der 20 km auf dem Rad noch relativ gutes Wetter, im Gegensatz zu den späteren Startgruppen. Beim Laufen musste ich noch den ein- oder anderen Athleten ziehen lassen. Leider habe ich mein Ziel, unter einer Stunde zu bleiben, verfehlt. Trotzdem konnte ich in meiner Wertungsgruppe eine ganz gute Platzierung einnehmen und wurde insgesamt Dritter und Zweiter meiner Altersklasse in der offenen Wertung.
21.08.2006 Leverkusen-Triathlon_ Nach vier Wochen der Wettkampf-Abstinenz hieß es am Sonntag wieder "antreten zur Trainingskontrolle". Nur gab es leider nicht viel zu kontrollieren, weil ich in den letzten Wochen Regeneration vorgezogen habe: Schwimmen = 2x, Laufen = 0, Radfahren = 450km.
Start um 08:30 Uhr im warmen Freibad Auemühle - ohne Neopren. Das Schwimmen lief erstaunlich gut. Nach 16:03 Minuten habe ich die 1000m beendet und saß kurze Zeit später auf dem Bike.
Die Radstrecke war recht anspruchsvoll: ein Zwei-Runden-Kurs durch Leverkusen und das Bergische Land. Nach 1:12 Stunden (2. schnellste Radzeit) war ich wieder in der Wechselzone. Leider gibt es bei Wettkämpfen immer wieder Athleten, die entweder so kurzsichtig sind, dass sie einfach nicht sehen, ob sie die Windschattenregel beachten oder diese Regel mit voller Absicht ignorieren. So hatte ich auf den ersten 25 - 28 km einen Mitfahrer - der dann auch die schnellste Radzeit hinter seinem Namen verbuchen konnte - dazu meinen herzlichsten Glückwunsch. Der Einbruch kam dann beim Laufen, bei dem sich einfach die mangelnden Laufkilometer bemerkbar gemacht haben. Auf den ersten 2 km, noch schön in der Zeit, ging es rapide runter und ich konnte nicht mehr meinen angestrebten Schnitt laufen. Nach 39:57 Minuten lief ich im Ziel ein.
Mit einer Gesamtzeit von 2:08:03 Stunden stehe ich in der Ergebnisliste an 4. Position. In der Altersklasse hat es sogar für Platz 1. gereicht. Unterm Strich bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden und freue mich nun auf den Mainzer-City-Triathlon am Sonntag, den 27.08.2006.
23.07.2006 IRONMAN Germany_ Aktuell habe ich den Frankfurter Sparkasse IRONMAN European Championship hinter mich gebracht und bin über den Ausgang des Rennens mehr als zufrieden. Das morgendliche Bad am 23.07. um 07:00 Uhr im Langener Waldsee war recht warm (25,3°C), so dass der Veranstalter richtigerweise das Tragen des Neoprenanzuges für die 3,8 km Schwimmen untersagt hat. Dadurch konnte ich leider nicht pünktlich, wie gedacht, um 08:00 Uhr auf das Fahrrad steigen. Ich verlor hier allerdings nur 5 Minuten.
Um 08:05 Uhr habe ich mich dann mit meiner neuesten Errungenschaft, einem ISAAC JOULE, in Richtung Downtown Frankfurt aufgemacht, um die 180 km Radfahren zu bewältigen. Die erste Runde war wohl sehr verregnet, allerdings habe ich es nur anhand der Straße gesehen und an den Zuschauern, als Athlet habe ich davon nicht sehr viel mitbekommen. Ich konnte mein gedachtes Tempo fahren und sogar bereits auf der ersten Radrunde den Zeitverlust vom Schwimmen kompensieren. Auf der zweiten Runde durch den Main-Kinzig-Kreis, die Wetterau und Frankfurt war die Kraft nicht mehr da und ich musste meinem Tempo Tribut zollen. Nichtsdestotrotz konnte ich meine geplante Radzeit um drei Minuten unterbieten und bin nach 4:47:16 Stunden vom Rad gestiegen.
Nach weiteren 50 Sekunden war ich aus der Wechselzone und habe mir den abschließenden Marathon vorgenommen. Nach ca. 5 km kam ein kleiner Einbruch, den galt es so schnell wie möglich zu überwinden. Dass hier die Ursache in der dann herrschenden Hitze in der Innenstadt von Frankfurt zu suchen ist, glaube ich nicht. Mit dem Wetter kam ich an diesem Tag sehr gut zurecht. Mit der Unterstützung "meiner Fans" und dem Publikum, welches in Frankfurt wirklich für eine nicht zu überbietende Stimmung sorgt (an dieser Stelle ein DANKE SCHÖN!!!), habe ich es geschafft und konnte meine Durchgangszeiten noch mal straffen. Die letzten 15 km konnte ich dann richtig genießen und nach 3:23:11 Stunden die letzte Disziplin beenden. Nach insgesamt 9:15:02 Stunden bin ich als Gesamt 28er auf dem Römerberg ins Ziel gelaufen.
Einen besonderen Dank verdient der BIKELADEN meines Vertrauens, "City Bike & Fun" im Holzweg in Oberursel. Da ich mich erst kurz vor dem Rennen dazu durchgerungen habe, in eine neue Rennmaschine zu investieren, hat die Zeit gedrängt. Die Jungs haben mir meine Wunschvorstellung nicht nur beschafft, sie haben auch noch kurz vor knapp meine Änderungswünsche realisiert und waren in den letzten zwei Wochen einfach da und auch noch kurz vor Feierabend gut drauf und hilfsbereit.
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